Hallo meine Lieben, heute geht es mit meinem 2 Teil der Geschichte weiter.
Mein persönliches aktuelles Thema: Autismus als Spätdiagnostizierte.
Ja es gibt Menschen die Denken es sei eine „Trendkrankheit und nur den aktuellen Umständen geschuldet“ aber es gibt Menschen und deren Umfeld für die das Leben tatsächlich eine Herausforderung darstellt.
Ich habe wirklich seit 2023 viel Zeit mir mir selbst und meiner Selbstfindung und Aufarbeitung verbracht, um mehr zu mir selbst zu finden und vor allem um mich zu finden.
Und vor allem im Mentaltraining lernt man alle sich antrainierten Masken abzulegen und so ist auch der Teil in mir gewachsen, dass gefühlt noch etwas in mir steckt, dass ich nie benennen konnte, aber meinem Leben durchaus mehr Grenzen aufzieht, als mir lieb ist.
- Die Welt läuft einfach viel zu schnell.
- Die totale Erschöpfung nach sozialen Treffen und noch viel Schlimmer, wenn viele neue Menschen um mich sind
- Die Sinnesüberreizung bei vielen Geräuschen und vor allem bei vielen Geräuschen die gleichzeitig ablaufen. Mein Hirn möchte überall sein, anstatt sie ausblenden zu wollen. Und manche verursachen sogar gefühlt richtige Schmerzen
- Die Welt ist dauerhaft zu hell und zu laut.
- Mitgefühl besteht nicht nur darin dazu sein sondern das ständige Bedürfnis für den Menschen die Welt heile zu machen, ansonsten habe ich nicht ausreichend getan.
- Mein Leben braucht ganz viel Ordnung und Struktur, damit es sich sicher und gut anfühlt.#
- Und ich habe keinen Plan was glücklich sein bedeutet.
Ja die Liste ist noch viel länger aber…
Vor Kurzem kam bei mir der Punkt wo mir selbst klar wurde, ich begleite meine Klienten am Weg zur Selbstfindung und Aufarbeitung ihrer Themen, um die Erfahrungen einer tatsächlichen Verbesserung und Erfüllung des Lebens zu spüren, aber: „Mich selbst habe ich wie ein Ersatzteillager behandelt!“ Ich war nie richtig und hatte das Gefühl kaputt zu sein. Ja und so wie beim Auto etwas kaputt ist, genau so habe ich mich gesehen. Ich muss mein Verhalten ändern und anpassen und mein Art zu handeln muss mehr der Norm entsprechen…
Doch wer gibt die Norm vor und wer legt fest wie man sein muss? Stimmt. Nur ich! Also denk daran, wenn du das liest „DU selbst legst fest wer du bist!“ Mit dem Zusatz für mich – andere Menschen mit Respekt zu behandeln.
Ich lerne auch noch täglich dazu und das ist gut so. Ich stelle mich all meinen Themen, all dem was mich beschäftigt und der Welt wie sie aktuell ist mit der krassen Geschwindigkeit der Veränderung.
Es ist okay, wenn immer mal etwas aufkommt. Es ist wichtig, dass du es annimmst und dem Raum gibst, um es zu verarbeiten. Und ich bin gerne mit allem was in mir steckt, ein Teil deiner Reise – wenn du meine Hand als Begleitung annehmen möchtest. So wie ich mir Sicherheit und Ehrlichkeit schenke, werde ich sie auch dir geben.

